Lasertheraphie

Laser – Wirkungsweise 1

Schon seit 1967 wird mit dem Niederleistungslaser experimentiert.
Hierbei stellte der damalige Arzt Dr. Endre Mester fest, dass Laserlicht erstaunliche Wirkung auf Heilungsprozesse und Wachstumsprozesse von Zellen hat.
Die Schwierigkeit bei der Lasertherapie ist es, festzustellen welche Wellenlänge (Farbe), welche Leistung und welche Behandlungsdauer gewählt werden sollte, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Historisches
Lichttherapien gibt es schon seit Jahrtausenden. Der erste dokumentierte Einsatz von Licht liegt knapp 3.500 Jahre zurück. Die Ägypter benutzten Edelsteine, um aus dem Sonnenlicht die gewünschte Wellenlänge (Farbe) zu erhalten. Die Griechen erbauten extra Kurorte hoch in den Bergen. Sie nutzten die zusätzliche Ultra Violette Strahlung, um Tuberkulose zu behandeln.
1903 erhielt Dr. Niels Ryberg Finsen beim Nobelpreis im Bereich Medizin den 2. Platz, für seine Erforschung von der Wirkung konzentrierten Lichtes auf Krankheitsbehandlungen.

Tatsächlich kam aber der wirkliche Durchbruch mit dem Laserlicht. Hiermit lagen den Ärzten nicht nur monochromatisches (Licht einer Wellenlänge), sondern auch kohärentes (synchrone Schwingung) Licht vor.
Laserlicht unterscheidet sich daher vom normalen Tageslicht, dass es einheitlich schwingt und die gleiche Wellenlänge besitzt. Laserlicht unterscheidet sich daher vom Tageslicht wie der Kammerton A zum Straßenlärm.

Diese beiden Eigenschaften (Kohärenz, Monochromatie) sind enorm wichtig, für die Heilungseigenschaften vom Laserkamm.
Es gibt Versuche worin gezeigt wurde, dass Zellen positiv auf Laserlicht reagieren, aber dieser Effekt durch eine intensive Tagesbeleuchtung sofort wieder vernichtet wurde.

Folgende Wirkungsweisen sind wohl ausschlaggebend:
1.Der Laserkamm wirkt auf der Zellschwingungsebene (Bio-Physisch). Diese synchronisiert die Zellschwingungen und wirkt sich wohl daher positiv auf die Zellkommunikation aus. Dieser Effekt beschränkt sich nicht nur auf den behandelten Bereich, sondern dringt wesentlich tiefer.

2. Der Laserkamm regt die Produktion des ATPs (Adenosin-Tri-Phosphat) (Bio-Chemisch) an. Diese ist sehr wichtig für die Energieversorgung der Haarwurzeln.

3. Der Laserkamm regt die Durchblutung der Kopfhaut (Bio-Mechanisch) an. Damit wird die Ernährungsgrundlage der Haarwurzeln nachhaltig verbessert.

Hier kann man schon die Möglichkeiten und Grenzen einer Lasertherapie ersehen.
Gegen einen harten, androgenetischen Haarausfall kann der Laserkamm wohl nur indirekt helfen. So ist auf jeden Fall sinnvoll, den hormonell bedingten Angriff auf die Haarwurzeln mit wirksamen Medikamenten zu unterbinden. Den Laserkamm kann dann zur Restrukturierung und
Laser – Wirkungsweise 2
Revitalisierung der geschwächten Haare benutzt werden. Das kann dann den Erfolg mit Propecia, Regaine, Maxilene, Diane… entscheidend verstärken.
Im Gegensatz zu den bekannten Haarwuchsmitteln wie Propecia oder Regaine, ist die Laserlichttherapie absolut nebenwirkungsfrei.

Der Laserkamm zeigt seine volle Wirksamkeit besonders bei der Stärkung von Haaren und der Revitalisierung der Haarwurzeln. Hiervon können besonders Frauen profitieren, weil deren Haarausfall selten rein der androgenetischen Ursache entspringt.
Auch zur Stimulation der Haare, nach einer Haartransplantation, ist der Laserkamm hervorragend geeignet.
Haarzustand A:
Hier sind die Haare noch in Ordnung. Sie sind stark und kräftig. Der Laserkamm kann präventiv eingesetzt werden, um einen späteren Haarausfall zu verhindern. Meistens befinden sich die Haare, wenn der erste leichte Haarausfall bemerkt wird, schon eher im Zustand B.

Haarzustand B:
Die Haarwurzel beginnt zu schrumpfen und sitzt nicht mehr so tief in der Kopfhaut. Die Haare sind leichter auszuzupfen und sind schon deutlich dünner geworden. Der Laserkamm kann helfen, diese Haarwurzeln wieder zu revitalisieren und somit den Haarzustand zu verbessern.

Haarzustand C:
Im jetzigen Stadium ist es schon fast zu spät. Das Haar ist schon farblos geworde und wird häufig als Vellus-Haar bezeichnet. Hier bedarf es einer langen, intensiven Pflege, um diese Haare wieder in einen gesünderen Zustand zu bringen.

Haarzustand D:
Die Haarwurzel existiert nicht mehr. Der Laserkamm kann hier nicht mehr wirken und keine Verbesserung erreichen.